Restaurant Zum Halbmond in Speyer – mit Polizeischutz

Das Restaurant stand schon länger auf der Wunschliste da es durch die tolle Lage und Mundpropaganda über die kulinarischen Genüsse lockte. bereits 2 Monate vorher haben wir einen Tisch reserviert, nicht ahnend was an diesem Tag in Speyer los sein wird. Helmut Kohls Beerdigung. Durch die tolle Lage direkt unterhalb des Kaiserdoms geriet der Halbmond in die Sperrzone der Trauerfeier und es war zunächst unklar ob das Restaurant überhaupt öffnen darf. Zu unserer Freude war aber einen Tag vorher klar dass offen ist und wir tatsächlich kommen dürfen.

So kam es dass wir bei Ankunft von ca. 20 Polizist(inn)en vorm Restaurant empfangen wurden, die freundlich fragten wohin wir wollen und uns passieren ließen. So gut bewacht haben wir noch nie gespeist!

Zum Halbmond ist außen Hui und innen auch Hui, tolles Ambiente eine echte kleine Perle in Speyer. Die Karte bietet zum einen pfälzische Lieblinge und zum anderen auch Gerichte mit höherem Anspruch die über die gut bürgerliche Küche hinausgehen, sowie eine der Pfalz angemessenen Weinauswahl. Also eine kaum zu übertreffende Kombination für uns.

Ums kurz zum machen Anspruch und Wirklichkeit bewegten sich im Einklang, unsere gewählten Gerichte waren allesamt ausgezeichnet. Sowohl optisch als auch geschmacklich ein Genuss. 28 Tage gereiftes Iberico Kotelett mit Süßkartoffelstampf und Gemüse, dazu eine wirklich fantastische Soße war an diesem Abend das meist gewählte Hauptgericht. Hervorragende Qualität, der Stampf so lecker dass wir den nochmal nachgeordert haben und tatsächlich eine große Schüssel für uns alle bekommen haben, ein Traum. Auch Vorspeise und Nachspeise waren durchgehend sehr gut.

Iberico
Iberico

Die Bedienung, Chefin des Hauses, war sehr nett und hat sich wunderbar um uns gekümmert. Der Chef des Hauses, und auch der Küche, ist auch kurz zu uns gekommen und hat sich erkundigt ob alles ok ist und man hat sich kulinarisch ausgetauscht. Sogar eine kleine Küchenführung haben wir bekommen, was denke ich der Situation geschuldet war dass durch Kohls Beerdigung leider kaum etwas los war, das ist denke ich im normalen Betrieb nicht möglich aber für uns war dass das Sahnehäubchen auf einem sehr schönen Abend im Restaurant zum Halbmond. Eine ganz klare Empfehlung für alle zu jeder erdenklichen Gelegenheit!

Adams alte Scheune da Nico – Maudach

Da geht man zum Italiener in Ludwigshafen und was bekommt man? Pfälzer Gemütlichkeit, na klar!

Adams alte Scheune bietet im Sommer eine schöne Atmosphäre im Hof und der offenen Scheune. Schönes Mobiliar und sehenswerte Deko. Aber zum Essen.

Es gibt die typische italienische Speisekarte, Pizza, Nudeln usw… aber auch Rumpsteaks und so etwas wie gut bürgerliche Küche z.B. das Adams Pfännchen mit Rind und Schweinefilet mit Pilzrahmsoße und Bratkartoffeln. Das Pfännchen war lecker und auch der Beilagensalat war gut.

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben dass in der Schafskäse Vorspeise bei den Peperoni die Stiele abgeschnitten waren sodass diese nicht zusätzlich behandelt werden mussten, dies hat sich auf den bestellten Pizzen fortgesetzt, sehr gut. Die bestellten Pizzen war auch alle gut wie auch insgesamt die Speisen ein gutes Niveau hatten, schön angerichtet waren und der Erwartung in diesem Ambiente entsprachen.

Nachspeisen. Da gab es alles was zu erwarten war, Tiramisu, Creme Brulee, Mouse usw. Auch alle schön angerichtet und gut. An dieser Stelle ein Tipp, alles Schichten!

Was heraus sticht ist die nette Bedienung, sie ist mit unserer großen Männergruppe sehr suverän umgegangen und hat mit lockeren Sprüchen die richtige Ansprache gefunden, eben pfälzer Gemütlichkeit.

Fazit: wer in Ludwigshafen und Umgebung im Sommer in gemütlicher und zwangloser Atmosphäre was leckeres essen will der ist in Adams alter Scheune absolut richtig.

Kultur Pur – Feuerbachhaus Speyer

Das Geburtshaus des Malers Anselm Feuerbach in Speyer ist neben Museum und Austellung auch Weinstube und verbindet kulinarisches und kulturelles Vergnügen wie vielleicht kein anderes Haus in Speyer. Also für uns aller höchste Zeit für einen Besuch.

Im Schankraum sieht es tatsächlich nach Weinstube aus, sehr gemütlich und urig. Da wir aber eine größere Gruppe waren hatten wir einen Tisch in den ehemaligen Wohnräumen des Hauses. Auch diese Wohnzimmer Atmosphäre war sehr gemütlich und wir haben uns gefühlt wie eine große Familie beim Abendessen.

Der Service war sehr charmant und hatte uns relativ große Männergruppe locker im Griff. Die Weinkarte ist einer Weinstube angemessen und bietet alles was das Herz begehrt.FBH001

Die Speisekarte ist nicht übergroß aber bietet vom Rumpsteak bis zum Salat eine ausreichende Auswahl. Besondere Erwähnung soll hier einmal die Rostbeefstreifen mit Nudeln und die Käsespätzle finden. Neben dem anderen gewählten waren das an diesem Abend wohl die Highlights und wurden mit einem erhobenem Daumen und einem paar genüsslich nach oben verdrehten Augen mit halb geschlossenen Lidern ausgezeichnet.

Allgemein kann man sagen dass Mutter, allein in der Küche, und Tochter im Service eine super rundum Wohlfühl-Atmosphäre schaffen, also eine klare Empfehlung unsererseits. Ob man sich das Museum anschaut und dann bitteschön noch mindestens ein Glas Wein trinken sollte, oder sich mit Freunden oder Familie zu einem schönen Abend treffen will ist im Feurbachhaus richtig. Im Sommer bietet der Innenhof eine wunderschöne Lokation zum draußen sitzen.

Hola Mexiko in Speyer

Zu mexikanischem Essen kommt man in Speyer im Hacienda Mexicana und um es vorweg zu nehmen, ay carramba!

Zunächst zum Essen, das ist rundum gut, ob Steak oder typisch mexikanische Faijtas alles rundum lecker. Zu den Faijtas bekommt man Fladen so viel wie man will und das selbst basteln von den Rollen aus der Gusseisernen Pfanne mach echt Spass. Das Essen ist allegemein von guter Qualität und niemand aus der Runde hat Hunger gelitten. Der Service ist freundlich und prompt.

Was natürlich nicht fehlen darf bei einem Besuch beim Mexikaner sind Margarithas und Tequillas, was für uns natürlich kein Problem darstellte. Margarithas gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und werden klassisch mit Zuckerrand serviert. Tequillas gibt dort auch und die sollte man auf jeden Fall probieren, die haben mit dem was man sonst so bekommt wenn man Tequilla bestellt absolut nichts zu tun und werden direkt aus Mexiko importiert. Das Highlight für uns war der Tequilla aufs Haus am Ende des Ausflugs nach Mexiko, ausgeschenkt aus einer Flasche in Totenkopf Form mit Blumenmuster. Ein Erlebnis den zu trinken, so eine Explosion im Mund hatte ich lange nicht mehr.

Immer eine Reise Wert nach Mexiko!

 

Zum Adler – Salat kann auch was

Das Gasthaus zum Adler in Dudenhofen läd im gemütlichen Biergarten zum verweilen ein. Im Sommer zeichnet sich die Speisekarte durch die ausergewöhnliche Salatkarte aus. Ausergewöhnlich ist diese zum einen durch die Anzahl der unterschiedlichen Salate und zum andern wegen der Kombinationen die angeboten werden. Zum Beispiel ein Salat mit Currydressing, Hähnchen und Obst (Banane, Cranberrie,…) oder im Western Style mit Beef und Barbeque Dressing.

Dass an einem Tisch mit ausschließlich Männern im besten Alter nur Salat gegessen wird, kommt in aller Regel eher Selten vor hat aber hier seine absolute Berechtigung. Die gegessenen Salate der Runde waren in der jeweiligen Kombination sehr schön abgestimmt und haben gemundet. Bei der Größe der Portion ist auch jeder Mann satt geworden.

Salatteller
Salatteller

Auch exotische Kombinationen mit Strauß oder Krokodilfleisch stehen auf dieser Salatkarte, was danach schreit diese auch zu probieren. Diese sind allerdings schnell aus, da diese zum einen beliebt sind und zum anderen nur frische Ware verabeitet wird und keine riesen Mengen gekauft und eingefroren werden. Also wer zuerst kommt …

Nicht unerwähnt soll auch bleiben dass bei der Schnapsrunde danach der Faher mit einem Schnapsglas mit Wasser und Kaffeebohnen bedacht wurde, damit er sich nicht ausgeschlossen fühlt und mit uns das Mahl gebührend beenden konnte.

Das Fazit ist eine klare Empfehlung vor allem im Sommer. Die Salatkarte sucht seines gleichen und das Ambiente draussen ist schön.

Wie bei de Momme – Schwartz’sche Brauerei Speyer

Was erwartet uns wenn wir in ein altes traditionelles Brauhaus in Speyer besuchen? Richtig! Traditionelles Brauhaus! Gut bürgerliches Essen und leckeres Bier.

Leider braut das Brauhaus nicht mehr selbst, hat aber ein sehr schönes dunkles Andexer zu bieten, von dem wir auch gerne das ein oder andere genossen haben. Das Essen ist von guter Brauhaus Qualität und alles hat gut geschmeckt.

Das Rumpsteak hat dem vernehmen nach gut geschmeckt und hatte den gewünschten Garpunkt. Das Gulasch war sehr schön zart vorzüglich im Geschmack, von uns aus wohl die Empfehlung des Abends. Leberknödel mit Sauerkraut sind auch gut angekommen und sind als solide Brauhaus Speise zu bezeichnen.

Tatsächlich war der Abend sehr gelungen und hat die vorige Internetrecherche über die Qualität nicht bestätigt, ganz im Gegenteil. Es wurde auch zur geselligen Runde durch die Bedienung, wie die Momme daheim kam die, wohl auch vom Alter her hätte sie die Mutter eines jeden von uns sein können, in kurzen Abständen und stellte die Frage: „Ihr Buwe, wollen ihr noch was?“ Was wir auch gerne annahmen und Bier bestellten.

Zwei Ereignisse sollen nicht unerwähnt bleiben. Zum einen ist es zum ersten Mal vorgekommen dass der Küchenchef persönlich zu uns gekommen ist und gefragt hat ob alles in Ordnung war, wohl auch deswegen weil er neugierig war und uns noch nicht gekannt hat und zum anderen hat es sich zu späterer Stunde zugetragen dass Herr Bitsch nochmal Hunger bekam, auf Nachfrage bei unserer „Momme“ erfährt er dass die Küche schon zu ist aber er könne noch Schinkenbrot bekommen. Das hat er dann auch bekommen und zwar wie bei de Momme daheim, ein Schinkenbrot ganz einfach aber wunderschön. Ich glaube es hat nicht viel gefehlt und er hätte Reiterle geschnitten bekommen.

Verabschiedet werden wir mit dem Satz „Ihr seid Klasse! und ganz schön trinkfest! Machts gut bis bald“ Ja klar, wir kommen wieder …

Yiihaaaa – Western Saloon Woodfire Schwetzingen

Unser erster Ausflug der etwas weiter weg führt, war auch ein Ausflug in eine andere Esskultur. Howdie Burger, Fries and Chickenwings! Das Woodfire bietet eine große Palette der amerikanischen Esskultur, das ganze im Saloon Look und mit stimmig gekleideten Bedienungen, die mit Halfter und Colt unterwegs sind. Insgesamt kann man sagen, das Ambiente war gepflegt und sauber, die Bedienung freundlich, der Service gut und schnell.

Als Vorspeisen wurden die allseits bekannten amerikanischen Klassiker gewählt, Chicken Wings, Cheesy Fries und Maiskolben. Alles in guter Qualität und lecker

Die Karte bietet bei den Bürgern sogenannte Upgrades an, damit kann man den Fleisch Anteil auf dem Brötchen verdoppeln oder gar verdreifachen was von uns gerne in Anspruch genommen wurde. Desweiteren gab es auch Steak und Spare Ribs auf den Tisch. Diese waren OK für einen Saloon aber nicht vergleichbar mit der Qualität z.B. des alten Engels in Speyer. Die Burger waren sehr gut und sind uneingeschränkt empfehlenswert.

Alles in allem ein schönes Restaurant mit gutem Service und gutem amerikanischem Essen. Eine Empfehlung für alle die mal wieder dem Fastfood aus Übersee frönen wollen.

Restaurant Dionyssos Speyer – Salus Cocktailbar

Das griechische Restaurant Dionyssos in Speyer war das Ziel des letzten Treffen. Wie auch am Link zum Restaurant unschwer zu erkennen, ist es die Sportheim Gaststätte des TSV Speyer, betrieben von einem Griechen(?). Dementsprechend waren keine kulinarischen Höhenflüge zu erwarten, wohl aber die Erwartung satt zu werden.

Die griechischen Gaststätten sind ja berühmt berüchtigt für die großen Grill und Fleischplatten und genau dies bekommt man auch hier geboten. Eine Vorspeisen  Platte mit gegrilltem Oktopus, Paprika, Peperoni usw. und verschiedenen Cremes teilte man sich vorweg brüderlich. Die bestellte Portion gefüllten Weinblätter als Vorspeise waren leider mit nicht garem Reis gefüllt, diese wurde ohne große Probleme nochmal neu serviert.

Vorspeise

Vorspeise

Die Hauptgerichte entsprachen allesamt dem erwartetem Standard für so ein Lokal, leckeres gegrilltes Fleisch oder Fisch. Alle wurden satt wie erhofft.

 

Hauptspeise
Hauptspeise
Fisch
Fisch

Eine Besonderheit gibt es hier allerdings doch noch, ohne eine Nachspeise zu bestellen bekommt jeder Tisch eine Platte mit Melonen, Eis und Panacotta hingestellt.

Nachspeise
Nachspeise

Da die meisten schon satt waren, blieb dies Aufgabe diese noch zu leeren an einem kleinen Kreis hängen.

Alles in allem eine Empfehlung unsererseits. Für rustikale Familien oder Firmenfeiern oder für den Hunger zwischendurch ein gutes Lokal. Für einen romantischen Abend mit dem Partner des Lebens gibt es schönere Lokalitäten.

 

Ein frühzeitiger Aufbruch wurde uns vom Wetter verwehrt, was uns dazu brachte mehr zu trinken als vorgesehen aber das macht ja nichts. Nur ein kleiner Kreis machte sich noch auf zur Cocktail Bar Salus am Altpörtel, das ist wirklich eine Empfehlung für einen Abend mit dem geliebten Partner, Lokation und Cocktails super!

Cocktail
Cocktail

Zitat des Abends:  „in so Situationen bin ich nah an der Gewalt gebaut“

Pulled Pork – Martins Mission

Getrieben von der Vision des perfekten Stücks Fleisch vom Grill und unterstützt durch 5 Zibbel inizierte Martin den Pulled Pork Night and Day. Die Idee im Groben: Wir legen ein großes Stück Fleisch 20 Stunden auf den Grill und passen auf, in Form einer Nachwache, dass die Temperatur stimmt. Am Ende essen wir Pulled Pork.

 Das Fleisch

Wer wie Martin auf der Suche nach Rezepten, Grills, Rubbs usw. das Internet durchpflügt kommt früher oder später darauf das Fleisch nicht beim Supermarkt um die Ecke zu kaufen, sondern bei einem Gourmet Lieferanten. So kam es dass sich Martin für das Livar Schwein entschieden hat und das Fleisch bei OTTO Gourmet bestellt hat.

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Zärtlich gerubbed mit Butt Glitter Rubb und für 24 h in den Kühlschrank vorbereitetes Fleisch erwartete dann am frühen Samstag Mittag auf seinen Einzatz.

Das Grillen

Den Smoker anfeuern und auf eine Grilltemperatur zwischen 100 und 120 Grad bringen, eines der leichteren Übungen dieses Tages. Samstag 14:10 Uhr, es ist soweit, die prächtigen Fleischstücke kommen auf den Grill. Mit Hickory Chips wird die ersten Stunden geräuchert, danach nimmt das Fleisch keinen Rauch mehr an. Es duftet Herzzerreißend, der Körper reagiert ebenso heftig wie verständlich, das Wasser läuft einem im Mund zusammen. Aufgeregt und voller Vorfreude sitzt die Runde zusammen um den Grill. Temperatur im Grill steigt, Martin spritzt auf und öffnet die Sidebox, die Temperatur fällt wieder. Temperatur ist bei 100 Grad, jemand schließt die Sidebox, Temperatur steigt wieder. Die Kerntemperatur steigt langsam. Sehr langsam. Immer wieder Grill Temperatur kontrollieren und nachlegen.

Stundenlange nervenzerfetzende Spannung rund um den Grill. Die Helden der Nacht: Martin, Axel und zu drei Viertel Torsten. Wir wurden auch auf dem laufenden gehalten.

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Sonntag gegen 10:40 Uhr die Nachricht: Done-Fleisch ist fertig. Jetzt wird das Fleisch eingepackt und zum entspannen in den Ofen gelegt bei ca. 70 Grad. Man könnte jetzt noch viel über die Plateau Phasen oder die entstehende Säfte im Fleisch während des Prozesses schreiben, das kann man aber im Internet nachlesen.

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Das Essen

Unfassbar ist eigentlich, dass ein Stück Fleisch 20,5 h auf dem Grill liegt und nicht völlig ausgetrocknet ist, unfassbar aber wahr. Die Fleischstücke sind einfach von Martin, wem sonst als von Martin, mit zwei Gabeln auseinander gezogen worden und offenbarten der wartenden Horde den Einblick auf saftiges Fleisch umzogen von einem roten Smoke Ring. Wie es geschmeckt hat? Fragt man die es gegessen haben sagen alle so Wörter wie, phantastisch , einzigartig, wundervoll usw. aber achtet lieber auf das Gesicht desjenigen den ihr fragt, nicht auf die Worte, das Gesicht wird Bände sprechen und dann wisst ihr wirklich wie es war.

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Für die Helden: Martin, Axel und zu drei Viertel Torsten! Danke für den aufopfernden Einsatz am Grill

Zum alten Engel – schä mitm Arsch an de Ofe

Das Jahr 2014 beginnt mit einem Abend im Restaurant Zum alten Engel mehr als würdig. Das Restaurant überzeugt zunächst einmal durch das einmalige Ambiente in einem alten Speyerer Gewölbekeller. Das alte Gemäuer ist schön herausgehoben und verbreitet eine urige Stimmung. Das Restaurant ist sehr verwinkelt mit unterschiedlichen Tischen und Tischgrößen ausgestattet, dadurch hat man nicht den Eindruck in einem großen Restaurant zu sitzen sondern eher als säße man in einer kleinen einheimischen Kneipe in einer Altstadt. Dass wir zu acht an dem großen runden Tisch sitzen konnten, war für uns was das Ambiente und die Stimmung betrifft ein absolutes Highlight.

Als nächstes überzeugt die Speisekarte. Zu finden sind unter anderem Pfälzer Gerichte und Klassiker, aber immer mit einem speziellen Pfiff, und besondere Schmankerl. Der Hinweis auf die Slowfood Bewegung lässt darauf schließen, dass man hier hochwertige Lebensmittel verarbeitet und einen gewissen Anspruch repräsentiert. Spätestens wenn man in der Speiskarte die aufgelisteten Garstufen für Rumpsteak und Entrecot liest, weiß man dass man hier richtig ist wenn man Fleisch liebt. Diese weisen nicht nur die sonst üblichen Garstufen „Medium“ oder „Durch“, die sonst vom Kellner abgefragt werden, auf, sondern auch:

rare (Blutig/englisch) / medium rare (Englisch-Medium) / medium (Rosa) / medium well (Medium – Durchgegart) / well done (Durchgegart)

Unsere Aufmerksamkeit erregten zum Beispiel auch der „Slowfood Burger“ und die „Currywurst vom Wildschwein“, das sind Gerichte die in sehr naher Zukunft auch probiert werden müssen, quasi ein Bestellbefehl für diejenigen die sich entschließen im Alten Engel zu essen.

Ein paar haben sich eine Vorspeisen platte geteilt, war super was man so hört.

Vorspeiseplatte
Vorspeiseplatte

Zur Hauptspeise haben 5 von uns das Entrecot vom Pommerschen Rind 300g gewählt, die anderen drei den Klassiker Ochsenfetzen. Die gewählten Garstufen wurden dem vernehmen nach beim Entrecot bei allen wunderbar eingehalten. Das schön marmorierte Fleisch des Pommerschen Rindes schmeckte vorzüglich, ein Stück Fleisch von sehr guter Qualität. Die Ochsenfetzen schmeckten herrlich würzig und waren schön zart. Kurzum beides eine Empfehlung unsererseits.

 

Ochsenfetzen
Ochsenfetzen
Pommersches Rind
Pommersches Rind

Zur Nachspeise wurde im wesentlichen der warme Schokoladenkuchen bestellt. Er hielt was er uns versprach, schokoladisch, innen warm und flüssig, dazu Vanilleeis, einfach lecker. Empfehlung!

Warmer Schokokuchen
Warmer Schokokuchen

Die Anwesenden sprechen im Nachhinein von einem sehr gelungenen Abend in einer tollen Lokation mit Atmosphäre und sehr leckerem Essen. Die Getränkeauswahl aus der üppigen Weinkarte zum Beispiel bleibt hier außen vor, das würde den Rahmen sprengen, nur kurz dazu: jeder hat etwas zum trinken gefunden …