Zum alten Engel – schä mitm Arsch an de Ofe

Das Jahr 2014 beginnt mit einem Abend im Restaurant Zum alten Engel mehr als würdig. Das Restaurant überzeugt zunächst einmal durch das einmalige Ambiente in einem alten Speyerer Gewölbekeller. Das alte Gemäuer ist schön herausgehoben und verbreitet eine urige Stimmung. Das Restaurant ist sehr verwinkelt mit unterschiedlichen Tischen und Tischgrößen ausgestattet, dadurch hat man nicht den Eindruck in einem großen Restaurant zu sitzen sondern eher als säße man in einer kleinen einheimischen Kneipe in einer Altstadt. Dass wir zu acht an dem großen runden Tisch sitzen konnten, war für uns was das Ambiente und die Stimmung betrifft ein absolutes Highlight.

Als nächstes überzeugt die Speisekarte. Zu finden sind unter anderem Pfälzer Gerichte und Klassiker, aber immer mit einem speziellen Pfiff, und besondere Schmankerl. Der Hinweis auf die Slowfood Bewegung lässt darauf schließen, dass man hier hochwertige Lebensmittel verarbeitet und einen gewissen Anspruch repräsentiert. Spätestens wenn man in der Speiskarte die aufgelisteten Garstufen für Rumpsteak und Entrecot liest, weiß man dass man hier richtig ist wenn man Fleisch liebt. Diese weisen nicht nur die sonst üblichen Garstufen „Medium“ oder „Durch“, die sonst vom Kellner abgefragt werden, auf, sondern auch:

rare (Blutig/englisch) / medium rare (Englisch-Medium) / medium (Rosa) / medium well (Medium – Durchgegart) / well done (Durchgegart)

Unsere Aufmerksamkeit erregten zum Beispiel auch der „Slowfood Burger“ und die „Currywurst vom Wildschwein“, das sind Gerichte die in sehr naher Zukunft auch probiert werden müssen, quasi ein Bestellbefehl für diejenigen die sich entschließen im Alten Engel zu essen.

Ein paar haben sich eine Vorspeisen platte geteilt, war super was man so hört.

Vorspeiseplatte
Vorspeiseplatte

Zur Hauptspeise haben 5 von uns das Entrecot vom Pommerschen Rind 300g gewählt, die anderen drei den Klassiker Ochsenfetzen. Die gewählten Garstufen wurden dem vernehmen nach beim Entrecot bei allen wunderbar eingehalten. Das schön marmorierte Fleisch des Pommerschen Rindes schmeckte vorzüglich, ein Stück Fleisch von sehr guter Qualität. Die Ochsenfetzen schmeckten herrlich würzig und waren schön zart. Kurzum beides eine Empfehlung unsererseits.

 

Ochsenfetzen
Ochsenfetzen
Pommersches Rind
Pommersches Rind

Zur Nachspeise wurde im wesentlichen der warme Schokoladenkuchen bestellt. Er hielt was er uns versprach, schokoladisch, innen warm und flüssig, dazu Vanilleeis, einfach lecker. Empfehlung!

Warmer Schokokuchen
Warmer Schokokuchen

Die Anwesenden sprechen im Nachhinein von einem sehr gelungenen Abend in einer tollen Lokation mit Atmosphäre und sehr leckerem Essen. Die Getränkeauswahl aus der üppigen Weinkarte zum Beispiel bleibt hier außen vor, das würde den Rahmen sprengen, nur kurz dazu: jeder hat etwas zum trinken gefunden …

 

3 Gedanken zu „Zum alten Engel – schä mitm Arsch an de Ofe“

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